Die verwendete Technik

VDSL/Vectoring

Die Breitbandversorgung in Aichelberg erfolgt per VDSL-Vectoring und nutzt so die bestehenden Kupferleitungen die bereits zu jedem Grundstück und Haus vorhanden sind. Damit flächendeckend auch hohe Bandbreiten erreicht werden können, müssen im Ort mehrere aktive Unterverteiler/Outdoor-DSLAMs aufgestellt werden. Durch diese Unterverteiler/Outdoor-DSLAMs reduziert sich die Länge der Kupferleitungen zwischen dem Punkt an dem die VDSL-Signale in das Netz eingespeist werden und dem Teilnehmer der den Dienst nutzen möchte erheblich.

Aktuell werden die DSL-Signale noch über die Vermittlungsstelle in Bad Boll eingespeist, weshalb Leitungslängen von über 4 km vorliegen. Das macht Ihre Internetverbindung langsam. Nach dem Breitbandausbau betragen die Leitungslängen in der Regel nur noch maximal 700 m, wodurch Bandbreiten von bis zu 60 Mbit/s (download) möglich sind. Außerdem können durch den Einsatz von Vectoring Störungen zwischen den einzelnen Leitungen reduziert werden. Dadurch können ebenfalls höhere Bandbreiten bereitgestellt werden.

Glasfaser

Entlang der Glasfaserleitungen die für die Verbindung der Unterverteiler/Outdoor-DSLAMs benötigt werden, besteht zudem die Möglichkeit die Internetanbindung direkt über einen Glasfaseranschluss zu bekommen. Hierzu wird tiefbautechnisch ein Leerrohr von der Straße bis zum jeweiligen Gebäude verlegt, durch das dann ein Glasfaserkabel eingezogen werden kann.
Glasfaserkabel ermöglichen wesentlich höhere Übertragungsraten als Kupferleitungen und sind mit Bandbreiten von mehreren Gbit/s auch für zukünftige Anwendungen ausreichend leistungsfähig.