FAQ - Internetzugang

Hier finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einer Internetanbindung und einem Internetzugang?

Als Internetzugang bezeichnen wir einen einzelnen Zugang zum Internet wie z.B. eine SHDSL-Standleitung oder eine DSL-Wählverbindung. Wenn wir mehrere Zugänge kombinieren (Hauptzugang + Fallbackzugang) ist von einer Internetanbindung die Rede. 

Was ist ein Fallback?

Als Fallback bezeichnen wir einen zusätzlichen Internetzugang, auf den bei Ausfall des Hauptzugangs (unter Beibehaltung der IP-Adressen) automatisch gewechselt wird.

Was ist eine feste IP-Adresse und für was wird diese benötigt?

Eine feste IP-Adresse wird benötigt, um einen Rechner jederzeit über das Internet erreichen zu können z.B. wenn man E-Mails auf einen lokalen Server zustellen oder einen Zugriff per VPN realisieren möchte.

Was ist der Unterschied zwischen einem asymmetrischen und einem symmetrischen Zugang?

Bei einem asymmetrischen Zugang stehen im Upstream nur ca. 6-10% des Downstreams zur Verfügung. Bei einem symmetrischen Zugang sind Down- und Upstream Geschwindigkeit gleich hoch. 


Beispiel Bandbreiten Internetzugänge
Produkt Anschlussart Downstream Upstream
VDSL 50 asymmetrisch bis zu 50 Mbit/s bis zu 5 Mbit/s
DSL 16.000 asymmetrisch bis zu 16 Mbit/s bis zu 1 Mbit/
SHDSL 20 M symmetrisch bis zu 20 Mbit/s bis zu 20 Mbit/s
LWL 100 M symmetrisch bis zu 100 Mbit/s bis zu 100 Mbit/s


Wovon ist die Bandbreite eines DSL-Anschlusses abhängig?

Die maximale Geschwindigkeit eines Anschlusses ist von der Leitungslänge, der so genannten letzten Meile (Kupferleitung) abhängig. Je länger die Leitung, um so weniger DSL ist möglich. Das hat mit dem zunehmenden Widerstand der Kupferleitung zu tun. Wenn Sie z.B. vor unserem Breitbandausbau eine Kupferleitung mit einer Länge von über 5 km hatten, dann war meist nicht mehr als ADSL 1000 möglich. Durch unseren Breitbandausbau bringen wir die aktive DSL-Technik direkt in den Ort, um die Leitungslängen erheblich zu verkürzen und Ihren Anschluss somit schneller zu machen. So könnte es passieren, dass sich Ihre Leitungslänge nach der Umstellung zu filstalnetz auf beispielsweise 500 Meter verkürzt und Bandbreiten mit bis zu 50 MBit/s im Downstream (oder mehr) möglich werden.

Kann man die maximale Bandbreite vorab verbindlich messen?

Eine absolut verbindliche Aussage über die realisierbare Bandbreite kann man vor der Installation nicht treffen. Das liegt daran, dass die Bandbreite von mehreren Faktoren abhängt: die Qualität aller Kupferleitungen bis zum Endgerät ist entscheidend und auch Leitungen anderer DSL/SHDSL-Nutzer im Gebäude spielen eine Rolle. In vielen Fällen sind aber ausreichend Indikatoren (Länge TAL, bestehende Bandbreiten, etc.) vorhanden, um eine nahezu verbindliche Aussage treffen zu können.

Für welche Abschnitte ist filstalnetz zuständig und für welche nicht?

Die Verantwortung für eine "Leitung" endet immer beim APL. Soll eine Leitung z.B. im Serverraum im 2. Stock installiert werden, muss der Gebäudeinhaber oder Mieter selbst für geeignete Kabel im Gebäude sorgen.

Gibt es bei filstalnetz eine Zwangstrennung?

Aufgrund technischer Bedingungen, ist eine Zwangstrennung alle 24 Stunden erforderlich.
Das Internet kann nach der Trennung sofort wieder genutzt werden.