Die Lösung

Wie unter Grundproblem beschrieben, ist in bandbreitenschwachen Gebieten die DSL-Technik zu weit von den Abnehmern entfernt. Die Lösung ist somit recht einfach: die Kabellänge muss verkürzt werden - die aktive Technik muss näher beim Abnehmer betrieben werden.

Wie das funktioniert, wird am Beispiel Gewerbegebiet "Längerts" in Albershausen dargestellt.

Anstatt das DSL-Signal über die Vermittlungsstelle einzuspeisen, wird die erforderliche DSL-Technik in einem Verteilerschrank direkt im Gewerbegebiet in Albershausen betrieben. Unser Gehäuse wurde neben den Kabelverzweigern (KVz) der Telekom aufgestellt und miteinander verbunden. Somit können wir auf den vorhandenen Kabeln der Telekom höhere Bandbreiten bereitstellen, weil die Kabellänge zum Kunden nun ausschlaggebend verkürzt ist. Ein weiterer Vorteil zu alternativen Lösungen wie Funk oder ähnlichem, ist natürlich auch, dass der Kunde das DSL-Signal, wie vorher, weiterhin über ein ganz klassisches Telefonkabel bezieht, ohne neue Leitungen verlegen oder Antennen anbringen zu müssen.

NWZ Artikel vom 21.08.2013: Alternatives Breitband in Albershausen

NWZ Artikel vom 27.06.2014: Schnell ins Web mit "Filstalnetz"

Natürlich gilt auch hier die Regel: je länger die (KVz)-TAL, je höher die Dämpfung, je niedriger die Bandbreite

Da wir vom Kabelverzweiger bis zum Kunden oft Kabellängen von weniger als 1.000m haben können wir in der Regel Bandbreiten mit 50 Mbit/s Down- und 10 Mbit/s Upstream anbieten. Bei kürzeren Kabellängen sind Bandbreiten mit bis zu 100 Mbit/s Down- und 50 Mbit/s Upstream möglich.